Warum Handwerksbetriebe eine eigene Webseite brauchen
Der Auftrag beginnt fast immer mit einer Suche. Wer die Heizung tauschen, das Bad sanieren oder einen Rohrbruch beheben lassen will, tippt das bei Google ein und sieht sich zwei oder drei Betriebe an. Wer dort nicht auftaucht, kommt in die Auswahl gar nicht erst hinein, egal wie gut die Arbeit ist. Empfehlungen bringen weiterhin Kunden, aber auch die googeln vorher deinen Namen.
Dazu kommt ein zweiter Grund, der bei vielen Betrieben inzwischen schwerer wiegt als der erste: Personal. Wer sich bei dir bewirbt, schaut sich vorher an, wie du auftrittst. Eine Webseite, die zeigt, mit welchen Fahrzeugen und Werkzeugen gearbeitet wird und wie das Team aussieht, bringt bessere Bewerbungen als jede Anzeige.
Was eine gute Handwerker-Webseite können muss
- Die Telefonnummer immer sichtbar, auf dem Handy als Anruf-Knopf
- Notdienst getrennt von der normalen Nummer, damit nachts niemand rät
- Leistungen einzeln erklärt statt in einer langen Aufzählung
- Referenzen mit echten Baustellenbildern, nicht mit gekauften Fotos
- Eine mobil taugliche Darstellung, denn die Suche läuft unterwegs
- Kurze Ladezeiten, auch auf einer Baustelle mit schlechtem Empfang
- Eine eigene Karriereseite mit Formular ohne Anschreiben-Pflicht
Die Telefonnummer ist der wichtigste Knopf der Webseite
Bei einem Onlineshop zählt der Warenkorb, bei dir zählt der Anruf. Deshalb steht die Nummer im Kopf jeder Seite und wandert beim Scrollen mit. Auf dem Handy ist sie ein Knopf, der direkt den Anruf startet, statt eine Nummer zum Abtippen zu sein. Klingt banal, entscheidet aber darüber, ob jemand anruft oder weitersucht.
Genauso wichtig ist die Trennung von Notdienst und Büro. Wer sonntags im Wasser steht, soll nicht überlegen müssen, welche der beiden Nummern jetzt die richtige ist. In der Demo siehst du, wie das aussieht: eine orange Leiste, die sich vom Rest abhebt, und daneben die Zeiten im Klartext.
Referenzen schlagen jeden Werbetext
Ein fertiges Bad, ein aufgeräumter Heizungskeller, sauber verlegte Steigleitungen: Solche Bilder beantworten die Frage nach der Qualität schneller als drei Absätze Text. Deshalb bekommen Referenzen bei mir eine eigene Sektion mit Bildunterschriften, die sagen, was gemacht wurde und wie lange es gedauert hat.
Wenn du noch keine brauchbaren Fotos hast, ist das der Punkt, an dem es sich lohnt, einmal Zeit zu investieren. Ein Nachmittag mit einer ordentlichen Kamera auf zwei fertigen Baustellen liefert Material, das jahrelang für dich arbeitet. Handybilder gehen auch, sie sollten nur bei Tageslicht und mit aufgeräumtem Hintergrund entstehen.
Die Karriereseite ist oft der wertvollste Teil
Fachkräfte finden ist für die meisten Betriebe schwerer geworden als Kunden finden. Eine Stellenanzeige auf einem Portal ist nach vier Wochen weg, deine Karriereseite bleibt. Sie sollte konkret sein: Wie viele Leute seid ihr, was für Fahrzeuge fahrt ihr, gibt es Zuschüsse zur Weiterbildung, wie sind die Arbeitszeiten wirklich. Wer das offen hinschreibt, bekommt weniger, aber passendere Bewerbungen.
Das Formular hält man kurz. Name, Telefonnummer, was du gelernt hast, fertig. Alles Weitere klärt sich im Gespräch. Ein Pflichtfeld für ein Anschreiben kostet dich reihenweise Bewerber, die lieber anrufen würden.
Als Handwerksbetrieb lokal gefunden werden
Für einen Handwerksbetrieb ist die lokale Suche wichtiger als jedes bundesweite Ranking. Dazu gehören ein gepflegter Google-Business-Eintrag, überall gleich geschriebene Adressdaten und eine eigene Seite je Leistung statt einer Sammelseite. Wer „Badsanierung" und „Heizungstausch" auf einer Seite zusammenwirft, rankt für beides mittelmäßig.
Dazu kommen Bewertungen. Sie sind das einzige Signal, das du nicht selbst schreiben kannst, und genau deshalb zählt es. Nach einem abgeschlossenen Auftrag danach zu fragen, kostet nichts und wirkt mehr als jede Optimierung an der Webseite.
Die Demo-Webseite für einen Handwerksbetrieb ansehen
Die Demo für einen Sanitär- und Heizungsbetrieb ist vollständig gebaut: Notdienst-Leiste, Leistungen, Referenzgalerie, Karriereseite, Einsatzgebiet und Kontaktformular. Du kannst sie oben im Fenster zwischen Desktop, Tablet und Handy umschalten und schauen, wie sich das Layout schlägt. Nur die Inhalte sind erfunden, die Technik dahinter ist dieselbe, die du bekommst.


